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In der vergangenen Woche haben die SchülerInnen der FOS-R4 und der FOS 10-1 in Dresden Fußballgeschichte lebendig gemacht. In einem Projekt mit ihrem Geschichtslehrer Herrn Rudolph und der Unterstützung des Dresdner FDP-Stadtratmitglieds und Chef des Fußballmuseums Jens Genschmar, haben sie die Geschichte des ersten Dresdner Fußballvereins, des „Dresden Football Club – Athlectic Sports“ näher betrachtet.
Dieser Verein ist nicht nur der erste Fußballclub in Dresden gewesen, sondern verschiedenen Quellen nach sogar der erste Fußballverein auf europäischem Festland! (Wikipedia Eintrag) Gegründet wurde er im Jahr 1874 von englischen und amerikanischen Einwanderern. Im Übrigen trainierte die Mannschaft damals auf den Wiesen am Lennéplatz – dem heutigen Standort des neuen Stadions von Dynamo Dresden.
Als Ergebnis daraus haben die SchülerInnen in Gruppenarbeiten Entwürfe für ein mögliches Denkmal zu diesem Verein gestaltet. Dabei entstanden die unterschiedlichsten Umsetzungsideen von „Stolz ausdrückenden“ Statuen bis hin zu interaktiven Torpfosten. Unter den präsentierten Entwürfen fanden sich auch Gedenkplatten und ausgefallenere Ideen, wie zum Beispiel eine Trainingstasche oder Fußbälle im Stil wie sie um 1900 herum genutzt wurden.
Auch die Teams und deren Projektpräsentationen zogen nicht nur die Mitschüler und Herrn Genschmar in den Bann, sondern auch die regionale Presse. Das Dresden Fernsehen berichtete mit einem kurzen Filmbeitrag (hier bei DF zum Anschauen) genauso wie auch die Sächsische Zeitung in Ihrer Wochenendausgabe. (hier als Pdf-Dokument)
Die Idee für das Denkmal trägt Genschmar schon lange mit sich herum, meinte er. Außerdem plant er die Ideen möglichst schnell umzusetzen und das Projekt voranzutreiben. Dafür möchte er als nächstes mit dem Betreiber der Torwirtschaft im Großen Garten sprechen und sucht außerdem mögliche Sponsoren für die Umsetzung. Die Entwürfe haben ihn allesamt begeistert, sagte er nach den Präsentationen. Einen Siegerentwurf möchte er noch nicht festlegen und kann sich stattdessen eine öffentliche Abstimmung besonders gut vorstellen.
Wir werden Herrn Rudolph, Herrn Genschmar und die SchülerInnen natürlich weiterhin tatkräftig bei der Umsetzung dieses Projektes unterstützen. Und gute Zensuren gibt es auf die Arbeiten auch noch, versprach Frau Fiedler.















