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24. Januar 2012

Oskar Staudinger

In diesem Monat haben wir uns mit Oskar Staudinger getroffen. Der Fachoberschüler ist mit Leib und Seele kreativ und malt für sein Leben gern. Was ihn sonst noch bewegt, erzählt er im Interview.

1. Warum hast du dich für eine Ausbildung im gestalterischen Bereich entschieden?
Ich male ja sehr gern und auch schon recht lange, nebenberuflich bin ich auch als Kameramann unterwegs. Deshalb dachte ich, es wäre sicher eine gute Idee, das Hobby auch mit dem Beruf zu verbinden. Auf das mediencollege bin ich dann eher durch Zufall gestoßen, im Branchenbuch.

2. Seit wann bist am mediencollege?

Seit Sommer 2009. Ich habe zunächst mit der Ausbildung zum gestaltungstechnischen Assistenten, Schwerpunkt Medien, begonnen und mich nun entschlossen, noch die Fachoberschule dranzuhängen.

3. Was schätzt du besonders an der Schule, was wird in Erinnerung bleiben?
Ich mag besonders die „Villen-Atmosphäre“ des Schulhauses. Ein Haus mit Geschichte. Sicher erinnert man sich auch an die Lehrer, ich habe zu allen ein recht gutes Verhältnis.

4. Welches ist dein Lieblingsfach?
Künstlerisch-Ästhetische Praxis. Am liebsten arbeite ich mit Öl oder Acryl. Aber auch 3D-Animation macht mir viel Spaß.

5. Welche Projekte haben dir in der Zeit am meco am meisten Spaß gemacht?
Das Projekt zum Film über die 42. Konferenz des International Circles in Moskau war sehr spannend. Ich habe hier einige Kontakte geknüpft und in den Sommerferien dann sogar mehrere Wochen dort verbracht. Da hatte ich dann noch mal Gelegenheit, mir alles aus einer anderen Perspektive, also quasi als Tourist, anzusehen.

6. Was konntest du, abgesehen von den klassischen Lehrinhalten, für dich mitnehmen?
Von meinen Klassenkameradinnen konnte ich auf jeden Fall lernen, geduldiger zu sein!

7. Wie geht es nach der Berufsfachschule weiter? Möchtest du noch studieren oder lieber gleich in die Praxis?
Ich könnte mir sehr gut vorstellen, noch Produktdesign zu studieren. Aber ganz generell halte ich es nach dem jüdischen Motto: „Erwarte nichts, und du wirst nicht enttäuscht.“ Ich nehm’ es, wie es kommt.

8. Wie sieht dein Leben abseits der Schulbank aus?
Als erstes fällt mir da nur das Malen ein. Ich male auch zu Hause sehr viel. Demnächst will ich versuchen, meine Bilder über eBay zu verkaufen.
Ach so, außerdem schreibe ich gern Gedichte und nehme damit auch manchmal an Poetry Slams teil – einen zweiten Platz habe ich sogar schon einmal gewonnen! Seit Kurzem versuche ich mich an einem eigenen Krimi, ich bin allerdings erst am ersten Kapitel. Es wird um einen Typen gehen, der sich unsterblich verliebt hat und nun alle Verehrer seiner Angebeteten ermordet.

Und dann noch die Meditation: Neulich habe ich erstmals die erste Bewusstseinsebene erreicht!

9. Dein Geheimtipp in Dresden?
Das „Tir Na N’og“ auf dem Bischofsweg, ein herrlich gemütlicher Pub. Leider ist die Frauenquote etwas gering, aber es zieht mich dennoch immer wieder hin.

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