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1. Februar 2011Februar 2011 – Elke Fiedler
Elke Fiedler ist seit vielen Jahren sowohl für Schüler und Lehrer als auch für Eltern und Interessenten die erste Ansprechpartnerin für eine Ausbildung am mediencollege in Dresden. In diesem Monat haben wir sie gebeten, uns Rede und Antwort zu stehen.
Seit wann sind Sie am mediencollege?
Seit dem 1. Januar 2001, also ziemlich genau seit 10 Jahren.
Was verbinden Sie persönlich mit dem mediencollege?
Eigentlich möchte ich hier nur kurz und prägnant mit einigen Begriffen antworten:
Das mediencollege ist modern, kreativ, innovativ, fordernd und fördernd, praxisorientiert, sozial engagiert, offen und kommunikativ.
Welche Fächer unterrichten Sie neben Ihrer Tätigkeit als Schulleiterin?
Derzeit unterrichte ich in der Fachoberschule für Gestaltung den Bereich des dreidimensionalen Gestaltens innerhalb des Fachs Künstlerisch-ästhetische Praxis. Darüber hinaus habe ich mich entschieden, das Fach Kunst in der Mittelschule zu übernehmen, damit ich auch innerhalb dieser neuen Schulart am mediencollege jederzeit einen aktuellen Einblick habe.
Was war früher Ihr Lieblingsfach in Ihrem Studium/ Ausbildung/ Schule?
In der Schule war natürlich Kunst bzw. Kunsterziehung mein Lieblingsfach.
Innerhalb des Studiums wurden viele verschiedene Fächer mit künstlerischem Inhalt angeboten. Das Fach Künstlerische Praxis gefiel mir besonders. Hier konnte man sich als Student mit verschiedenen Themen und unterschiedlichen Umsetzungstechniken praktisch auseinandersetzen.
Wollten Sie schon immer Lehrerin werden?
Das ist eine lustige Geschichte. Mein Erstwunsch war eigentlich ein Studium der freien Kunst, ohne dass mir wahrscheinlich bewusst war, was ich damit zukünftig anfangen kann. Ein weiterer Berufswunsch war immer schon Lehrerin. Bereits früher habe ich mir meine Sammlung von Puppen und Teddys genommen, eine kleine Klasse gebildet, eine Tafel aufgestellt – ein Geschenk meiner Eltern, vielleicht verbunden mit einem bestimmten Ziel – und Schule gespielt.
Hat sich der Lehreralltag in den letzten Jahren verändert?
Wenn man einen guten und interessanten Unterricht halten möchte, muss man als Lehrer immer den unmittelbaren aktuellen Bezug zur Praxis haben. Dadurch, dass in den letzten Jahren viele Dinge nur noch kurzlebig geworden sind und Entwicklungen rasant voranschreiten denke ich, dass sich diesbezüglich auch der Lehreralltag schon etwas geändert hat.
Was würden Sie bei der Auswahl einer Berufs- oder Schulausbildung für Kinder empfehlen?
Natürlich muss ich mich als junger Erwachsener fragen, was mir besonderen Spaß bereitet und ganz ehrlich einschätzen, ob ich für diesen Bereich geeignet bin. Mit der Wahl einer bestimmten Schulbildung bzw. Berufsausbildung entscheide ich mich für einen bestimmten Zeitraum meines Lebens. Darüber sollte sich jeder im Klaren sein.
Unbedingt sollte man sich auch die Schule, also die Bildungseinrichtung, unter verschiedenen Aspekten anschauen. Beim Besuch einer Einrichtung kommt man mit Schülern und Lehrern in Kontakt und kann das Verhalten von ihnen beobachten. Damit wird eine bestimmte Stimmung transportiert. Hier kann ich feststellen, ob ich ein gutes und sicheres Gefühl habe und mich als SchülerIn dieser Schule wohl fühlen würde.
Was ist Ihr Lieblingskunstwerk?
Diese Frage ist wirklich schwer zu beantworten. Wenn ich aber eine Antwort geben muss, entscheide ich mich für den „Torso“ von Hans Arp – eine stark formreduzierte Skulptur aus Marmor mit einem wunderschönen weichen Licht- und Schattenspiel.
Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen? / Welchen Film haben Sie zuletzt gesehen?
Ein relativ schmales Buch, da momentan die Zeit etwas knapp ist, aber empfehlenswert für Leser, die absurde Geschichten lieben: „Die letzten Dinge“ von Friedrich Karl Waechter.
Freunde von mir haben schon lange von dem Film „Willkommen bei den Sch`tis“ geschwärmt. Letzte Woche habe ich dann die DVD bekommen und ich hab sie mir gleich angeschaut. Ich finde, der Film ist nicht sehr tiefsinnig, aber dafür umso lustiger und unterhaltsamer und für einen entspannten Abend genau passend.
Hatten Sie in den letzten Jahren ein besonderes Erlebnis am mediencollege?
Jeder Tag ist ein besonderes Erlebnis und das ist einfach auch meine Herangehensweise an jeden Tag.
Persönliche Daten
- Elke Fiedler
- 43 Jahre
- wohnhaft in Dresden
- Gymnasiallehrerin für Kunst und Russisch










